Versorgungswerk
der Rechtsanwälte
im Lande Hessen
Körperschaft des öffentlichen Rechts
 

Häufig gestellte Fragen zum Versand über das besondere elektronische Anwaltspostfach

 

Stand: 06.10.2021

 

Aufgrund der Umstellung des Versands von Schreiben des Versorgungswerks vom besonderen elektronischen Behördenpost (beBPo) an das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) der Mitglieder ab November 2021 erhalten wir zahlreiche positive Rückmeldungen.

 

Es werden auch wiederkehrend Fragen gestellt, die wir hier zusammentragen. Diese Sammlung wird regelmäßig ergänzt und erweitert.

 

Was muss ich unternehmen, damit Nachrichten an mein anderes beA gesandt werden?

Senden Sie dem Versorgungswerk vom gewünschten beA aus eine Nachricht mit dem Hinweis, dass die Adresse des Postfachs umgestellt werden soll. Wir werden dies umgehend in unserem Datenbestand ändern.

Was geschieht, wenn ich die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft zurückgebe?

Sobald das Versorgungswerk einen Nachweis über die Rückgabe der Zulassung durch das Mitglied oder die zuständige Rechtsanwaltskammer erhalten hat, wird der Versand von Schreiben umgehend auf Papierpost umgestellt.

Warum habe ich eine Mitteilung des Versands über das beBPo erhalten, obwohl ich keine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft mehr besitze?

Wir bitten dies zu entschuldigen. Grund der fehlerhaften Mitteilung kann eine zeitliche Überschneidung zwischen der Rückgabe der Zulassung und dem Versand unserer Nachricht sein, so dass uns diese Information bislang noch nicht vorlag. Reichen Sie uns bitte einen Nachweis über die Rückgabe Ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ein, damit wir Ihnen weiterhin Schreiben per Papierpost zusenden.

Was geschieht, wenn ich in Rente gehe?

Das Versorgungswerk wird so lange Schreiben an das beA des Mitglieds versenden, wie eine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und ein hiermit verbundenes beA besteht. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, werden Schreiben per Papierpost versandt.

Was geschieht, wenn technische Störungen im beA vorliegen?

Störungen des beA werden umfangreich dokumentiert und kommuniziert. Sofern nachvollziehbar ist, dass ein Mitglied eine Frist, die durch das Versorgungswerk gesetzt wurde, aufgrund einer solchen Störung nicht einhalten konnte, wird das Versorgungswerk dies entsprechend berücksichtigen, da das Mitglied eine derartige Störung nicht zu vertreten hat.

Ist die Vertraulichkeit gewahrt, wenn ich Dritten z.B. im Vertretungsfall den Zugang zu meinem beA einrichte?

Eine grundsätzliche Klassifizierung als private Nachricht ist im beBPo bislang leider nicht vorgesehen. Alle Nachrichten des Versorgungswerks an seine Mitglieder werden im Betreff den Hinweis „PERSÖNLICH/VERTRAULICH“ enthalten. Diese Information erscheint bereits in der Nachrichtenübersicht des beA-Postfachs. Die Nachricht selbst wird hier noch nicht angezeigt, diese muss als eigenständiges pdf-Dokument gesondert geöffnet werden.

Kann ich Post über das beA und gleichzeitig auf per Papierpost erhalten?

Dies ist leider aus verwaltungstechnischen Gründen nicht möglich.

Was geschieht, wenn ich meine beA-Karte verloren habe?

Ohne die genannte Karte haben Sie keinen Zugang zu Ihrem Postfach. Daher sind Sie dazu angehalten, eine neue Karte zu beantragen. In der Zwischenzeit kann der Versand durch das Versorgungswerk wieder auf Papierpost umgestellt werden. Bitte informieren Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner im Versorgungswerk hierüber.

 

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